Das Projekt Greencity Graz: Urbanes Wohnen im Grünen

Am Fuße des Schlosses St. Martin entsteht ein neuer, hochwertiger Wohn- und Lebensraum mit angeschlossenem Park. Inmitten einer Grünoase werden sieben Wohnhäuser im Auftrag der IVG Immobilienverwaltung GmbH errichtet.

Die Fertigstellung der Häuser 15, 17, 19 und 21 erfolgt im Sommer 2018. Die Wohnungen der Häuser 11 und 13 werden im September 2018 übergeben, Haus 9 wird im Oktober 2018 bezugsfertig sein.

3D-Rundgang durch die Greencity Graz 

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Lage

Das im Südwesten von Graz im Bezirk Straßgang liegende Wohnareal zeichnet sich durch die unmittelbare Nähe zum Naherholungsgebiet Schloss St. Martin sowie zur bewaldeten Hügelkette des Buchkogels aus. Die Wohnungen liegen sehr ruhig und dennoch urban. Die umliegende Natur bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung.

Baukörpergestaltung

Die Gestaltung der sieben Wohnhäuser folgt hinsichtlich deren Stellung und Geschossanzahl gemäß den Vorgaben des Bebauungsplanes mit einer Höhenstaffelung von Süd nach Nord. Im Süden sind die Baukörper 6-geschossig, in der Mitte des Bauplatzes 7- und 8-geschossig und im Norden sind sie bis zu 11 Geschosse hoch. Auf einer Fläche von rund 26.000 m2 werden mehr als 300 Miet- und Eigentumswohnungen in Massivbauweise errichtet.

Großzügige, je Geschoss gegensätzlich verdrehte und umlaufende Terrassen mit einer Tiefe von 1 – 3 m sind den Wohnungen vorgelagert. Die Brüstungen sind aus weiß verputztem Stahlbeton (H = 80 cm) und werden im oberen Bereich mit zusätzlichem Handlauf und durchlaufenden Formrohren ergänzt. Um der Architektur eine zusätzliche Dynamik zu verleihen, werden die Brüstungen um ca. 5° nach außen gekippt.


Die großen Fensterelemente sorgen für ausgezeichnete Belichtung und Ausblicke und bieten zudem einen direkten Ausgang von allen Wohn- und Schlafzimmern auf die Terrassen.

Den Terrassenflächen der Erdgeschoss-Wohnungen sind private Grünflächen vorgelagert, die als Puffer zu den halböffentlichen Parkflächen dienen und vor zu neugierigen Blicken schützen sollen.


Die vertikale Erschließung wird über ein zentral gelegenes Stiegenhaus mit Personenaufzug umgesetzt. Durch den Einbau von Druckbelüftungsanlagen gelingt es, die andernfalls erforderlichen, umlaufenden Feuerwehrauffahrtszonen zu vermeiden. Dadurch erreicht man beim gegenständlichen Projekt ein Maximum an Grünflächen und Grünraumqualität.

Um eine natürliche Belichtung bzw. hohe Lichtqualität im Treppenhaus sicherzustellen, werden einerseits das Dach mit Lichtkuppeln ausgestattet und andererseits hochwertige Beleuchtungssysteme mit Einschaltautomatik und ausreichender Nachlauffunktion in den einzelnen Geschossen installiert.

Grünraumstrukturierung

Die Greencity Graz zeichnet sich durch einen großzügigen, zusammenhängenden Grünraum aus, der um die punktuell aufgestellten Wohnhäuser geschaffen wird. Ziel ist es einen eleganten, der Architektur hervorhebenden, Naturraum mit möglichst einfachen Gestaltungselementen anzulegen. Dadurch wird die Wohnanlage viel Luftigkeit und Natürlichkeit bekommen und die Grünflächen können vielfältig genutzt werden.

Die halböffentlichen Grünräume erstrecken sich zwischen den Privatgärten der einzelnen Wohnhäuser. Ihre Qualität wird durch eine zusammenhängende Gestaltung und multifunktionelle Nutzungsmöglichkeiten bestimmt. Sanfte Hügelstrukturen und lockere Baumbepflanzungen in der Mitte bilden einen großzügigen Freiraum, der für alle Bewohnbar nutzbar ist.

Die privaten Grünräume werden so strukturiert, dass sie mit einer, der Gebäudestruktur folgenden, dezenten Hecke eingefasst werden. Die Hecken verlaufen in Gegenrichtung zu den schrägen Terrassenkanten. Die Begrünung dieser geschützten Privaträume ist den Bewohnern überlassen. Wichtig ist die langfristige Erhaltung einer geordneten Heckenstruktur.

Außenanlagen und Verkehr

Für die Anbindung und Erschließung des Areals wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet, in dem sowohl die Erreichbarkeit der Liegenschaft mit dem PKW, zu Fuß und mit dem Fahrrad sowie die Anbindung an den öffentlichen Verkehr berücksichtigt wurden. Teil dieses Konzeptes war der bereits errichtete Fuß- und Radweg im Osten des Gebietes, ein weiterer Bestandteil die Ost-West-Durchwegung entlang des Quartiersparks.


Als einzige Zufahrt zur gesamten Greencity Graz dient die neu errichtete Olga-Rudel-Zeynek-Gasse, an deren Ende im Nordosten des Geländes die Einfahrt in den gemeinsamen Zufahrtstunnel zu den jeweiligen Tiefgaragen liegt. Somit bleibt das Areal oberirdisch bis auf Einsatz- und Müllfahrzeuge autofrei.

Die unterirdische Erschließung der einzelnen Gebäude erfolgt mittels einem direkten Zugang zum Stiegenhaus. Die Kellerabteile und Technikräume der einzelnen Häuser befinden sich ebenfalls im Untergeschoss.

An der südlichen Grundgrenze, zur Ankerstraße hin, wird ein Besucherparkplatz für 28 PKW errichtet.